Gier

von Sarah Kane
Vor-Diplominszenierung

 

A Paul Basonga
B Nils Arztmann
C Safira Robens
M Annina Hunziker
   
Regie Uwe Reichwaldt
Bühnenbild Sara-Lisa Bals
Kostüme Denise Leisentritt
Licht Gerhard Fischer
Sounddesign Bernhard Eder

Dramaturgische Mitarbeit, Regieassistenz

 

Maria Ketscher

Ausstattungsassistenz Lena Zdarsky
Inspizienz Bianca Thomas


Termine
Mi 4. Dezember 2019 | Premiere
Do 5. | Fr 6. | Sa 7. Dezember 2019
Beginn: jew. 19.30 Uhr

Aufführungsort
Neue Studiobühne im Max Reinhardt Seminar
Penzinger Straße 7 | 1140 Wien

Karten
Bestellung per E-Mail
oder Tel: 01 - 711 55 - 2802
Eintritt: freie Spende


Foto: Andrea Klem
 

Vier versprengte Individuen auf ihren sich kreuzenden Wegen durch die eigenen Abgründe, Verletzungen und Wünsche. Was sich in Sarah Kanes vorherigen Stücken als seelische Gewalt und Grausamkeit nach außen stülpt, wendet sich in Gier nach innen: Liebe als Obsession und Utopie, als bedingungslose Hingabe, Besitzanspruch und Verweigerung.
(Quelle: Rowohlt Theaterverlag)
 
Sarah Kane (geb. 1971 in der Grafschaft Essex) studierte an den Drama Departments der Universitäten Bristol und Birmingham. Die Uraufführung ihres Debütstücks Zerbombt wurde in England zu einem Skandal und etablierte Kane zugleich als eine der wichtigsten Dramatikerinnen der 90er Jahre. Außerdem arbeitete sie als Regisseurin und inszenierte am Londoner Gate Theatre die Uraufführung ihres zweiten Stücks, Phaidras Liebe, und Georg Büchners Woyzeck. Sarah Kane beging im Februar 1999 in London Selbstmord.

Das einzige, was ich sagen will, hab ich schon gesagt, und es ist ein bisschen scheißöde, es noch mal zu sagen, ganz gleich, wie wahr es ist, ganz gleich, dass es der einzige vereinende Gedanke ist, den die Menschheit hat.