Hose Fahrrad Frau

von Stefan Wipplinger | Uraufführung
Koproduktion mit dem Volkstheater

 

Tom Manuel Ossenkopf
Alf Lennart Lemster
Michaela Alina Ilonka Hagenschulte
Janne Carolin Knab
Penner Stefan Suske
Bruder Enrique Fiß
Schwester Gudrun Tielsch
Dritter Markus Bernhard Börger
Ehemann Günther Wiederschwinger
   
Regie Holle Münster
Bühnenbild und Kostüme Thea Hoffmann-Axthelm
Musik und Sounddesign Bernhard Eder
Dramaturgie Mona Schwitzer
Regieassistenz/Inspizienz Anna Marboe
Ausstattungsassistenz Iva Ivanova
Hose Fahrrad Frau von Stefan Wipplinger

Markus Bernhard Börger, Alina Hagenschulte © www.lupispuma.com / Volkstheater

Hose Fahrrad Frau von Stefan Wipplinger

Enrique Fiß, Markus Bernhard Börger, Stefan Suske © www.lupispuma.com / Volkstheater

Hose Fahrrad Frau von Stefan Wipplinger

Carolin Knab, Stefan Suske © www.lupispuma.com / Volkstheater

Hose Fahrrad Frau von Stefan Wipplinger

Alina Hagenschulte, Markus Bernhard Börger, Stefan Suske © www.lupispuma.com / Volkstheater

Hose Fahrrad Frau von Stefan Wipplinger

Carolin Knab, Enrique Fiß, Markus Bernhard Börger, Stefan Suske, Manuel Ossenkopf, Lennart Lemster © www.lupispuma.com / Volkstheater

Hose Fahrrad Frau von Stefan Wipplinger

Gudrun Tielsch, Günther Wiederschwinger, Carolin Knab, Lennart Lemster, Markus Bernhard Börger, Enrique Fiß © www.lupispuma.com / Volkstheater

Termine
Wiederaufnahme am 21. März 2017
weitere Termine
Beginn jew. 20.00 Uhr
Vorstellungsdauer: ca. 1 Std 40 Min | keine Pause

Aufführungsort
Volx/Margareten | 1050 Wien, Margaretenstraße 166

Karten
erhältlich im Volkstheater


Interview mit Holle Münster zur Produktion

In einer Großstadt begegnen sich Menschen auf der Suche nach ihrer Identität und nach Antworten auf die Frage, welche Rolle der Besitz und Tausch von materiellen Dingen dabei spielt.

Ein Fahrrad wechselt den Besitzer, der neue wird daraufhin verdächtigt, gestohlenes Gut erstanden zu haben. Eine junge Frau tauscht mit demselben Mann ohne Umstände ihre Wohnung und verschenkt dabei ihr Herz. Als sie jedoch ihren Körper herleihen soll, um einem befreundeten, kinderlosen Paar bei der Nachwuchsfrage auszuhelfen, gerät sie in ein Dilemma. Das Paar kommt durch profanere Sorgen in Streit: Sie fordert von ihrem Mann, zumindest eine seiner unzähligen Hosen wegzugeben, die er widerwillig bei der Bahnhofsmission an einen Geflüchteten weiterreicht. Dieser junge Mann von weither ist auf der Suche nach seiner Schwester, die vor zwanzig Jahren gekauft wurde und seither mit ihrem Ehemann und einer neuen Identität ein begütertes, doch unglückliches Leben führt. Zwischen all diesen suchenden Seelen wandelt ein Penner, der bewusst entschieden hat, sich von Besitz zu befreien. Seither verkündet er wie ein mythologisches Orakel seine Weisheiten in der Großstadt und zieht inmitten der kapitalistischen Irrungen der Mitmenschen seine eigenen Fäden.

Im Grunde ist eine Identität auch bloß ein Bündel Sachen.

Holle Münster 
Die Regisseurin ist Mitglied des Theaterkollektivs Prinzip Gonzo und Absolventin des Max Reinhardt Seminars. Sie wird die Uraufführung mit einem gemischten Ensemble erarbeiten: mit SchauspielerInnen des Volkstheater-Ensembles und Schauspielstudierenden des Max Reinhardt Seminars.

Stefan Wipplinger
Hose Fahrrad Frau ist das erste abendfüllende Theaterstück des jungen oberösterreichischen Autors, der Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin studiert.