Die Hinrichtung

Carl Merz und Helmut Qualtinger
Szenische Skizze

 

Reindl Julian Waldner
Frau Reindl Lisa-Maria Sommerfeld
Der Boss Noah Perktold
Horak Corvin Hummer
Herr Engel Lukas Watzl
Inge Petra Staduan
Der Herr Doktor / Der Zahnarzt Christoph Kohlbacher
Der Blinde Philip Leonhard Kelz
   
Regie Simon Scharinger
Bühnenbild Helene Payrhuber
Dramaturgie Peter Roessler
Dramaturgische Mitarbeit Christina Kramer
Inspizienz Rachel Müller

Termine
Do 22. März | 20.30 Uhr
Sa 24. März | 19.30 Uhr
So 25. März | 14.00 Uhr | anschließend Gespräch mit Peter Roessler und Simon Scharinger
Vorstellungsdauer: ca. 1 Stunde 5 Minuten

Aufführungsort
Neue Studiobühne im Max Reinhardt Seminar
Penzinger Straße 7 | 1140 Wien

Karten
Bestellung per E-Mail
oder Tel: 01 - 711 55 - 2802 (Mo-Fr 10-16 Uhr)
Eintritt: freie Spende

Vielen Dank für die Unterstützung an

Fotos © Andrea Klem

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Ein Unternehmer hat eine Geschäftsidee: Die öffentliche Hinrichtung. Der arbeitslose Familienvater Reindl soll sich vor zahlendem Publikum für einen hohen Geldbetrag hinrichten lassen. Herr Engel – ehemals Scharfrichter – bietet seine Dienste an, die Familie scheint versorgt zu sein und Herr Reindl beginnt sogar, seine plötzliche Prominenz zu genießen. Aber der Gang der Geschäfte bleibt nicht ungestört und die Überraschungen kommen unweigerlich. 

Carl Merz und Helmut Qualtinger schrieben Die Hinrichtung bald nach Der Herr Karl (1961) und Alles gerettet (1963). Trotz der unverkennbaren Nähe führt dieses weniger bekannte Theaterstück – das 1965 am Volkstheater uraufgeführt und in der Folge auch verfilmt wurde – in seine eigene absurd-reale Welt. Ein Stück über den Irrwitz von Geschäft, Sensation und Gleichgültigkeit, das hier wiederzuentdecken ist.